Die wissenschaftliche Datenlage ist differenziert. Eine Ganzkörper-MRT ist keine klassische Kassenleistung, kann aber bei Risikopersonen und mit klarer Fragestellung einen erheblichen Mehrwert haben. Wir beraten Sie vor der Untersuchung ehrlich darüber, ob sie für Sie in Ihrer konkreten Situation sinnvoll ist.
Nein, eine hundertprozentige Garantie gibt es in der Medizin nicht. Sehr kleine Tumore oder hohle Organe wie Magen und Darm lassen sich mit der MRT nur eingeschränkt beurteilen. Für diese Bereiche sind eigene Untersuchungen wie Magen- und Darmspiegelung weiterhin unverzichtbar. Auch ersetzt diese Untersuchung nicht Spezialuntersuchungen der Brust, wie Mammographie, oder Mamma-MRT. Maligne Melanome der Haut sind mit der Ganzkörper-MRT auch nur eingeschränkt beuteilbar.
Die Kosten für ein Ganzkörper-MRT werden in der Regel von den gesetzlichen Krankenkassen nicht bezahlt. Mehrere private Krankenkassen erstatten teilweise die Kosten, hier lohnt sich eine direkte Nachfrage bei der jeweiligen Krankenkasse. Gerne nennen wir Ihnen in einem persönlichen Gespräch einen verbindlichen Kostenvoranschlag.
Planen Sie etwa 45 Minuten reine Untersuchungszeit ein, inklusive Vor- und Nachbereitung rund zwei Stunden. Bei Bedarf legen wir Pausen ein.
Herzschrittmacher älterer Bauart, bestimmte metallische Implantate und Cochlea-Implantate können die Durchführung erschweren oder ausschließen. Bitte teilen Sie uns bei der Anmeldung alle Implantate mit. Für die allermeisten modernen Implantate ist die Untersuchung heute problemlos möglich.
Wir besprechen den Befund persönlich mit Ihnen und leiten – wenn Sie das wünschen – die weitere Abklärung bei der passenden Fachärztin oder dem passenden Facharzt ein. Die Entscheidung, ob und wie Sie weitere Schritte gehen, treffen immer Sie.